Großbritannien mit der Bahn zu erkunden macht das Reisen besonders entspannt und angenehm.

Großbritannien hat mehr als 2.500 Bahnhöfe. Besucher haben also die Möglichkeit, Großbritannien mit der Bahn zu erkunden und Städte und ländliche Regionen in England, Schottland und Wales zu entdecken. Die wichtigsten Reiseziele erreicht man sehr schnell, beispielweise dauert die Fahrt vom Londoner Bahnhof King’s Cross nach Edinburgh 4 Stunden 20 Minuten, vom Londoner Bahnhof Euston nach Manchester 2 Stunden, ab London-Paddington nach Bath 1 Stunde 25 Minuten und ab London-Paddington nach Cardiff 2 Stunden 5 Minuten, ab London King’s Cross nach York dauert die Fahrt 1 Stunde 50 Minuten und die Fahrt vom Bahnhof Piccadilly in Manchester nach Windermere im Lake District dauert 1 Stunde 40 Minuten.

Am kostengünstigsten erkundet man Großbritannien per Bahn mit einem BritRail Pass, unter anderem auch mit vielen Angeboten für Besucherattraktionen, bei denen 2 Personen nur für 1 Person bezahlen. Mit einem BritRail Pass sind die Reisenden flexibel und können jederzeit überall innerhalb des nationalen Schienennetzes fahren, so dass sie die Schönheiten Schottlands für sich entdecken, sich aber auch an einem Strand in Cornwall entspannen können.

Reisende, die nur innerhalb Englands unterwegs sein möchten, können den BritRail England M Pass als QR-Code auf ihrem Smartphone herunterladen. Der QR-Code kann an den Bahnsteigsperren und im Zug selbst genutzt werden. Diesen Pass können Besucher kurz vor Ihrer Abreise nach Großbritannien oder bis zu 11 Monate vor der Abreise kaufen. Mit dem Code sind sie hervorragend für die digitale Nutzung ausgestattet und können von dieser einfachsten Form des Reisens durch Großbritannien profitieren.

Bahnreisen sind eine fantastische Alternative zum Fliegen, da man nicht einchecken muss und die Bahnhöfe im Zentrum der meisten Reiseziele liegen. Für den Komfort der Reisenden ist gesorgt, denn die meisten Züge verfügen über ein umfassendes Angebot an Bord, das die Reise angenehmer macht: Speisen und Getränke, Toiletten, Gepäckablagen und – wenn man auch unterwegs gerne in Verbindung bleiben möchte – WiFi und Stecker zum Aufladen von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten.

Vom New Forest National Park im Süden Englands (London Waterloo – Brockenhurst 1 Stunde 30 Minuten) zu den schottischen Highlands (Edinburgh Waverley – Inverness 3 Stunden 20 Minuten) ist der BritRail Pass eine fantastische und unkomplizierte Möglichkeit, das Land zu erkunden.

Reisetipps

Großbritanniens schnellste und komfortabelste Züge verkehren auf den Fernstrecken. Eine Sitzplatzreservierung vor der Abreise ist stets empfehlenswert, insbesondere für Fahrten während der Hauptverkehrszeiten, beispielsweise am Freitagabend. Die Züge des Fernverkehrs haben Speisewagen und sind klimatisiert, und sie sind schnell – beispielsweise dauert die Fahrt von London in die schottische Hauptstadt Edinburgh als Direktverbindung nur 4 Stunden 20 Minuten, und mit der Direktverbindung vom Londoner Bahnhof Paddington ist man in nur 2 Stunden in der walisischen Hauptstadt Cardiff.

Reisende mit einer Behinderung, die Unterstützung benötigen, wenden sich bitte mindestens 24 Stunden vor der Abreise an National Rail Enquiries, um den Service Passenger Assistance zu buchen.

Eine gelbe Linie oberhalb eines Zugfensters weist auf ein Abteil der 1. Klasse hin. Bitte informieren Sie Ihre Kunden, dass sie ohne Zahlung des gesamten Aufpreises auch bei einem vollen Zug nicht aus der 2. in die 1. Klasse wechseln können.

Der Weg vom Bahnhof zum Stadtzentrum und zu wichtigen Sehenswürdigkeiten ist normalerweise gut ausgeschildert und Busse fahren in der Regel direkt von den Bahnhöfen ab. An Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen fahren die Züge unter Umständen langsamer und verkehren nicht so häufig.

Eine wundervolle neuntägige Bahnreise durch Großbritannien – Reisebericht eines Amerikaners

Gavin Landry begann im September seine Tätigkeit als Direktor für Nord-, Süd- und Mittelamerika im VisitBritain Team. Er reiste nach Großbritannien und nutzte einige der VisitBritain Reiserouten, um  sich mit unserem tollen Land vertraut zu machen. In der Folge hat er seine Reise zusammengefasst und seine Eindrücke geteilt:

Meine Frau Marea und ich beschlossen, eine schnelle Reise durch Großbritannien mit der Bahn zu unternehmen, um Orte zu sehen, die wir noch nicht kannten. Während der gesamten Reise stießen wir auf wundervolle Sehenswürdigkeiten, wir aßen und tranken ganz hervorragend, aber was unsere Reise so besonders machte, waren vor allem die Menschen, die uns unterwegs begegneten.
Ich werde in diesem Blog nicht nur Fotos der Sehenswürdigkeiten auf unserer Reise teilen, sondern auch Bilder von den Menschen, die wir unterwegs getroffen haben. Bitte einsteigen zu unserer Großbritannien-Tour!

1. und 2. Tag

Schottland

Edinburgh

Wir flogen also über diese neue Route mit Norwegian Airlines nach Edinburgh. Marea und ich hatten unsere Reise nach einem unglaublich interessanten Video des Teams von VisitBritain geplant. Da es nur noch ein paar Tage dauern sollte, bis ich der VisitBritain-Direktor für die Region Nord-, Süd- und Mittelamerika werden sollte, wollte ich so viele Orte wie möglich sehen, bevor ich meine Arbeit in dem neuen Team beginnen würde. Also reine Recherche und eigentlich gar kein Urlaub, nicht wahr?

Jedenfalls begann unser Morgen im Hilton Grosvenor in Edinburgh mit einem Gespräch mit einem jungen namens Kyle [ein Glaswegian; falls Ihnen das nichts sagt – so heißen die Einwohner der schottischen Stadt Glasgow] . Kyle war ein Portier des Hotels, und am Ende unseres Aufenthalts waren wir Freunde geworden. Wir erfuhren zu unserer großen Freude, dass das Edinburgh Fringe Festival gerade lief. Da wir unsere Reise eine Weile im Voraus geplant hatten, war uns nicht aufgefallen, dass wir zur Zeit von The Fringe in Edinburgh sein würden. Eine Info am Rande: Das Fringe Festival in Edinburgh gibt es seit 70 Jahren, und seitdem sind überall auf der Welt immer neue Fringe Festivals entstanden. Während des Festivals werden jeden Tag im Durchschnitt 300 Shows gezeigt. Somit ist es unmöglich, nicht wenigstens eine tolle Show [oder auch 20 Shows] zu finden, die man mag. Am ersten Tag spazierten wir ein wenig durch die Stadt, über die Royal Mile, Queens Street und zum Edinburgh Castle. Dann sahen wir uns eine Show an und beendeten den Abend mit einem Essen im Restaurant Otro.

Ein Muss für Besucher der Stadt, die fantastisches Risotto und andere Köstlichkeiten zu schätzen wissen. Es war der Beginn eines fantastischen Aufenthalts.

Falkirk Wheel und Kelpies

Nach dem Aufwachen erwartete uns ein nettes Frühstück und ein noch netterer junger Mann namens Cameron aus Dalkeith im schottischen Midlothian. Wir hatten uns für dem Tag einen Besuch in Falkirk vorgenommen, um das Falkirk Wheel und The Kelpies zu sehen. Wir bestiegen den Zug zum Bahnhof Falkirk High [die Fahrt dauerte nur angenehme 30 Minuten]. Für die kurze Strecke vom Bahnhof zum Falkirk Wheel nahmen wir uns ein Taxi, das uns 7 £ kostete. Es gab noch andere Verkehrsmöglichkeiten, um zu unserem Ziel zu gelangen, unter anderem fuhr auch ein Linienbus. Das Falkirk Wheel ist ein technisches Meisterwerk im schottischen Kanalsystem. Als weltweit einziges Schiffshebewerk dieser Art wurde The Falkirk Wheel im Jahr 2002 von Ihrer Majestät, der britischen Königin, eröffnet. Eine Info am Rande: The Wheel ist 35 Meter hoch, was acht übereinander gestapelten Doppeldeckerbussen entspricht.

Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus, um uns die Kelpies anzusehen [die preiswerte Fahrt dauert ungefähr fünfzehn Minuten]. Die Kelpies nahmen uns wirklich den Atem! Zwei 30 Meter hoch aufragende Pferdeköpfe aus Metall, ein Werk des Künstlers Andy Scott als Nachbildung der Clydesdales Duke und Baron. Man erkennt beim Betrachten der Skulpturen die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Pferde. Kelpies bedeutet „mythisches Pferd“ [man denke an Pegasus], und die Magie ihrer Ausstrahlung wirkt nachts und zu verschiedenen Zeiten des Jahres noch mehr, wenn sie entsprechend der Jahreszeit ausgeleuchtet werden. Der Künstler hat neun Jahre an den Kelpies gearbeitet und sie 2013 fertiggestellt. Menschen aus aller Welt kommen, um die Skulpturen zu sehen. Zusammen mit uns waren Besucher aus Asien, dem Nahen Osten und weiteren Teilen der Welt dort. Mir fällt keine andere so neue Sehenswürdigkeit ein, die wie die Kelpies eine weltweite Besucherattraktion ist. Wer beim Anblick der Kelpies keine heftige Gefühlsregung verspürt, sollte vielleicht beim Arzt nach seinem Herz schauen lassen…das ist jedenfalls meine Meinung….

Wir fuhren dann von Falkirk zurück nach Edinburgh, aßen erneut bei Otro [bitte nehmen Sie’s uns nicht übel] und sahen uns eine weitere Show des Fringe Festivals an, Ich meine mich zu erinnern, dass es die moderne Pantomime Tape Face war.

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3. Tag

Lake District

Der nächste Tag begann zeitig, um einen Zug zum englischen Lake District zu erreichen, der uns nach Windermere bringen sollte. Passenderweise waren wir in einem sehr netten Gasthaus am Seeufer von Lake Windermere untergebracht. Der Zug von Edinburgh fuhr uns zum Bahnhof Oxenholme, von wo aus wir ein Taxi zu unserem Hotel Storrs Hall nahmen. Diese bukolische nordenglische Landschaft in Cumbria war genau das, was wir nach unserem äußerst aktiven Stadtaufenthalt in Edinburgh brauchten. Wir gönnten uns gleich ein wenig Entspannung und führten wunderbare Gespräche mit den anderen Gästen und den Mitarbeitern des Hotels, unter anderem mit einem reizenden Mann namens Fred, der mittlerweile britischer Staatsbürger ist, ursprünglich jedoch aus Kenia stammt. Mehrere Gäste sprachen von dem Besuch der Beatrix Potter Gallery, auf den Spuren der Kinderbuchautorin, die unter anderem Peter Rabbit geschrieben hat.

Boat on Lake Windermere
4. und 5. Tag

Manchester und Liverpool

Manchester

Manchester und Liverpool, wir kommen! An diesem Tag beschlossen wir, den Bahnhof in Windermere zu nutzen, anstatt zurück nach Oxenholme zu fahren, denn ein Taxi nach Windermere war preisgünstiger, und die Bahnreise war nahezu dieselbe, nur mit einem weiteren Halt. Der Zug fuhr direkt nach Manchester hinein [die Stadt liegt auf dem Weg nach Liverpool]. Nach unserer Ankunft bescherte uns ein kurzer Sprint zur dortigen Touristeninformation eine wunderbare Route für einen Rundgang durch die Stadt. Zur Auswahl stand die John Rylands Bibliothek mit ihrer fantastischen Sammlung von Buchraritäten, das National Football Museum [natürlich ist Soccer gemeint, liebe Freunde, gewöhnt euch daran, dass es hier in England Football heißt!] sowie die Cocktailbar Cloud 23, die auch in dem VisitBritain-Video auftauchte. Wir liefen durch die Innenstadt und konnten förmlich spüren, wie stolz die Menschen auf ihre Stadt sind. Wir empfanden die Stimmung und die generelle Entschlossenheit als sehr inspirierend. Rob im Rathaus erzählte uns über die Arbeiterbienen, ein Symbol der Arbeitsethik der Bewohner der Stadt, und wir hatten unsere Freude an den Orten, die uns der Müllwerker Tony zur Besichtigung empfohlen hatte, [der übrigens mit Rob aus dem Rathaus zur Schule ging]. Cloud 23 ist im obersten Stockwerk des Manchester Hilton, und dort genossen wir fantastische Ausblicke und leckeres Essen.

Eine Info am Rande: Auf dem Lincoln Square von Manchester steht eine Statue des amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln. Warum? Weil Manchester Baumwolle aus den Südstaaten boykottierte, als diese sich kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs von der Union der Vereinigten Staaten abspalteten. Diese Handlungsweise hat Präsident Lincoln nie vergessen.

Am Ende unseres Tages in Manchester fuhren wir mit dem Zug nach Liverpool [die Fahrt dauert nur 54 Minuten]. Vor dem Einschlafen in Liverpool dachten wir darüber nach, wann wir wohl wieder zurückkehren könnten, um mehr von Manchester zu sehen.

6. Manchester e1507456569258

Liverpool

„Whisper words of wisdom, let it be.“ Wow, wir waren in Liverpool! Unser Tag begann mit einem leichten Mittagessen am Albert Dock und einem Besuch der Beatles Experience. Diese einfach vollkommene Präsentation von Erinnerungsstücken der Beatles und all dem Neuen, was ich bisher nicht über die Fab Four wusste, war einfach fantastisch. Ich empfehle, mindestens drei Stunden für die Beatles Experience einzuplanen. Außerdem kann man die Mischung aus Bar und Pub besuchen, wo die Beatles einst auftraten, bevor sie nach Amerika kamen [Cavern Club]. Liverpool kann man sich sehr gut zu Fuß ansehen, und wir besuchten während unseres Aufenthalts auch The Tate.

Als Hafenstadt hat Liverpool eine sehr bewegte Geschichte als ein Ort, wo berühmte Schiffe als seetüchtig in Dienst gestellt wurden, unter ihnen auch die Lusitania und die Titanic!

Der Tag verging wie im Flug und wir freuten uns beim Zubettgehen auf unsere nächste Bahnfahrt nach Cardiff in Wales.

11. Beatles Experience e1507456702479
6. Tag

Cardiff

Wir nahmen einen frühen Zug nach Cardiff. Die Zeit verging schnell, und viereinhalb Stunden später waren wir bereits in Cardiff und im Land von Dr. Who und Torchwood angekommen. Die Burg von Cardiff im Stadtzentrum ist nicht zu übersehen und bildet eine Kulisse, wie sie uns bisher auf unserer Reise noch nicht begegnet war. Bei einem geführten Rundgang durch die Stadt erfuhren wir später, wie viele Episoden von Dr. Who rund um Cardiff Castle gefilmt wurden.

Zu den vielen Sehenswürdigkeiten in der Nähe gehört auch das Principality Stadium, Nationalstation von Wales und ebenfalls mitten im Stadtzentrum gelegen. Wir trafen wunderbare Menschen, die uns Details über die Geschichte von Wales erzählten und uns den Grund dafür nannten, warum der Drache das Wappentier der walisischen Flagge ist. Es wird nur soviel verraten: Es gibt sowohl praktische als auch der Legende angehörende Gründe dafür, warum der rote Drache die walisische Flagge schmückt.

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7. – 8. Tag

Bath und Stonehenge

Bath

Am nächsten Tag ging es nach Bath in England. Nach einer zweistündigen Zugfahrt stiegen wir in Bath im Südwesten Englands aus, wo die Einflüsse aus der Römerzeit bis heute deutlich sichtbar sind. Nach einer kurzen Taxifahrt ins Stadtzentrum nutzten wir die Informationen für einen Rundgang durch die Stadt auf eigene Faust und genossen die vielen Märkte, wo einheimische Handwerker und Kunsthandwerker gerade erst gefertigte Erzeugnisse verkaufen.

Im Anschluss sahen wir uns die Römischen Bäder an. Sie sind so unglaublich gut erhalten, dass man sich die Zeiten genau vorstellen kann, als dies ein öffentlicher Versammlungsort und Teil der Alltagskultur war. Weitere beliebte Orte in Bath sind die Pulteney Bridge, das Jane Austen Centre und the Royal Crescent.

13. Roman Baths e1507457233648

Stonehenge

Stonehenge! Hier begann man 3100 vor unserer Zeitrechnung zu bauen. Die ursprünglichen Baumeister haben jedoch keine Aufzeichnungen hinterlassen, so dass es sehr viele Theorien darüber gibt, warum Stonehenge erbaut wurde. Die Spekulationen reichen von einem UFO-Landeplatz für Außerirdische über einen Ort zur Zeitmessung mithilfe der Sonne – jedenfalls ist Stonehenge total cool.

Wir nahmen an einer organisierten Führung von Bath nach Stonehenge teil. Wir wurden von einem Bus in Bath abgeholt und fuhren dann ungefähr eine Stunde lang bis nach Stonehenge. Der Ausflug war recht preisgünstig – wenn ich mich richtig erinnere, kostete er 70 £ pro Person. Während der Fahrt erläuterte uns der Fahrer verschiedene Orte, an denen wir vorbeikamen, was wir sehr genossen. Zu diesen Sehenswürdigkeiten zählten die mit Kreide gezeichneten Umrisse eines Pferdes, das Bratton White Horse in der Nähe von Salisbury. Dieses riesige Pferd ist knapp 55 Meter hoch und etwas über 45 Meter breit und ein bekanntes Wahrzeichen der Region.

Ein Besuch in Stonehenge ist sehr gut durchorganisiert. Es gibt ein schönes Besucherzentrum und Busse verkehren regelmäßig vom Besucherzentrum zu der Sehenswürdigkeit. Im Bus lernten wir den Fahrer David aus Trowbridge in England kennen. Er stammt aus einer Bauernfamilie und hat sein ganzes Leben in der Region verbracht. Er hatte ein ausgesprochen herzerwärmendes Lächeln und ich bemerkte, dass auf seinem Dienstabzeichen „Schichtleiter” stand.

14. Stonehenge
9. Tag

Zurück nach Edinburgh

Der letzte Tag … schon traurig, aber uns erwarteten uns großartige Dinge! Da wir eine Rückfahrkarte von Edinburgh gekauft hatten, mussten wir zurück nach Schottland reisen. Also nahmen wir den Zug von Bath, der in fünfzehn Minuten am Bahnhof Temple Meads in Bristol ist. Hier mussten wir das einzige Mal während unserer Fahrt umsteigen. Danach waren wir in viereinhalb Stunden für unseren letzten Abend wieder in Edinburgh. Rückblickend würden wir beim nächsten Mal vielleicht ein Flugticket mit offenem Rückflug buchen, um flexibler zu sein.

Nach unserer Ankunft in Edinburgh speisten wir ganz vorzüglich in einem Restaurant namens L’Escargot Bleu, das uns von einer wunderbaren Dame empfohlen worden war, die wir im Zug kennengelernt hatten. Die Küchenchefs Bertrand und Connor waren supertalentiert und verwöhnten uns mit schottisch-französischen Gerichten. Uns bis dahin völlig unbekanntes Fusion Food im besten Sinne.

Am Ende unseres letzten Abends sahen wir uns ein Feuerwerk über Edinburgh Castle an, das zum Military Tattoo gehörte und konnten auch noch den Schotten Craig Ferguson in seiner Liveshow sehen, bei der im Rahmen des Fringe Festivals ein Podcast aufgenommen wurde.

Die Reise mit der Bahn verlief vollkommen reibungslos. Wir nehmen vor allem eines mit: Wie einfach es ist, ganz Großbritannien zu bereisen und wie nah alles beieinander liegt. Als Amerikaner bin ich daran gewöhnt, zwischen Städten hin- und herzufliegen, aber mit einer vierstündigen Bahnfahrt mit dem Zug kommt man in Großbritannien nahezu überallhin.

#loveGreatBritain

16. Edinburgh Fireworks e1507457443797

Reisezeiten

Bei Reisen quer durch das Land muss man unter Umständen umsteigen, da die meisten Verbindungen von den 7 großen Londoner Bahnhöfen abgehen. Nachfolgend werden einige Beispiele für Strecken ab London vorgestellt:

London Euston – Birmingham (1 Std. 20 Min.), Chester (2 Std.), Manchester (2 Std. 5 Min.), Liverpool (2 Std. 15 Min.), Llandudno Junction, Nordwales (2 Std. 50 Min.).
London King’s Cross – York (1 Std. 50 Min.), Lincoln (2 Std. 20 Min.), Newcastle (2 Std. 50 Min.), Durham (2 Std. 55 Min.), Edinburgh, Schottland (4 Std. 20 Min.).
London Liverpool Street – Cambridge (1 Std.10 Min.), Norwich (1 Std. 40 Min.).
London Marylebone – Bicester Village (50 Min.), Warwick (1 Std. 25 Min.), Stratford-upon-Avon (2 Std.), Oxford (1 Std. 10 Min.).
London Paddington – Oxford (55 Min.), Windsor (55 Min.), Bath (1 Std. 25 Min.), Bristol (1 Std. 40 Min.), Cardiff (2 Std.).
London St. Pancras – Brighton (1 Std. 30 Min.), Paris mit Eurostar (2 Std. 25 Min.).
London Victoria – Brighton (55 Min.).
London Waterloo – Salisbury for Stonehenge (1 Std. 20 Min.), Bournemouth (1 Std. 55 Min.).

Broschüren zum Herunterladen